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Publikationen 2007


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Thomas Bach, Olaf Breidbach, Dietrich von Engelhardt (Hrsg.): Lorenz Oken - Gesammelte Werke. Gesamtwerk in vier Bänden. Weimar 2007. Band 1 von 2.
Der Naturforscher und Naturphilosoph Lorenz Oken (1779-1851) ist eine der herausragenden Gestalten der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. In seinem Oeuvre stehen empirisch sorgfältig gewonnene vergleichend-anatomische Studien gleichberechtigt neben weitausgreifenden naturphilosophischen Entwürfen. Internationale Bekanntheit erlangte Oken als Herausgeber der Zeitschrift Isis (1817-1848) und als Initiator der ›Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte‹ (1822).
Die Vorliegende Ausgabe bietet eine repräsentative Auswahl von Okens Schriften, in der die verschiedenen Facetten seiner Arbeit und seiner Persönlichkeit berücksichtigt werden.

Der erste Band »Frühe Schriften zur Naturphilosophie« enthält Okens frühe Arbeiten zur Naturforschung und Naturphilosophie aus dem Zeitraum 1803-1808.
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Thomas Bach, Olaf Breidbach, Dietrich von Engelhardt (Hrsg.): Lorenz Oken - Gesammelte Werke. Gesamtwerk in vier Bänden. Weimar 2007. Band 2 von 2.
Der Naturforscher und Naturphilosoph Lorenz Oken (1779-1851) ist eine der herausragenden Gestalten der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. In seinem Oeuvre stehen empirisch sorgfältig gewonnene vergleichend-anatomische Studien gleichberechtigt neben weitausgreifenden naturphilosophischen Entwürfen. Internationale Bekanntheit erlangte Oken als Herausgeber der Zeitschrift Isis (1817-1848) und als Initiator der ›Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte‹ (1822).
Die Vorliegende Ausgabe bietet eine repräsentative Auswahl von Okens Schriften, in der die verschiedenen Facetten seiner Arbeit und seiner Persönlichkeit berücksichtigt werden.

Der zweite Band enthält die erste Auflage von Okens »Lehrbuch der Naturphilosophie«, das in den Jahren 1809-1811 in drei Bänden in Jena publiziert wurde.
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Stefan Blechschmidt, Andrea Heinz (Hrsg.): Dilettantismus um 1800. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 16). Heidelberg 2007.
" 'Dilettant ", "dilettantisch ", "Dilettantismus " - mit diesen Worten verbindet man aktuell wenig Schmeichelhaftes. Das selbst auferlegte Professionalisierungsedikt unserer Tage macht über der Abneigung gegen dilettantische Stümper und Pfuscher den produktiven Gehalt des Dilettantismus vergessen, der dem Begriff seit seiner Einführung in den deutschen Sprachraum Mitte des 18. Jahrhunderts eigen ist. Der Dilettant galt vormals eben auch als treusorgender Liebhaber der Wissenschaften und schönen Künste, dessen Panoramablick sich über die Grenzen der sich gerade ausdifferenzierenden akademischen Fächer erhob. Der Kunstbetrieb schenkte ihm zunehmend Beachtung als Rezipient und Konsument, nur das Kunstschaffen selbst sollte weiterhin Meisterhänden vorbehalten bleiben. Dieses Buch bietet keine Apologie des Dilettanten, sondern es zeichnet Phänomen und Begriff des Dilettantismus um 1800 in Literatur, Theater, Musik, bildender Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften nach. Es ist Ergebnis eines wissenschaftlichen Symposiums, das der Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" im März 2006 in Jena veranstaltete.
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Johannes Grave, Hubert Locher, Reinhard Wegner (Hrsg.): Der Körper der Kunst. Konstruktionen der Totalität im Kunstdiskurs um 1800. (Ästhetik um 1800, Band 5). Göttingen 2007.
In den Jahren um 1800 treffen in Weimar und Jena in einer einzigartigen Konzentration neuartige, teilweise einander widersprechende Konzeptionen von Kunst, Kunsttheorie und Kunstgeschichte aufeinander. Doch bei aller Verschiedenheit liegen diesen Annäherungen an die Kunst gemeinsame Fragen und vergleichbare Strategien zu ihrer Beantwortung zugrunde. Auf eine Krise der normativen Kunsttheorie und eine zunehmend komplexer erscheinende Geschichtlichkeit von Kunst antworten Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Meyer, Carl Ludwig Fernow, Alois Hirt, Friedrich Schlegel und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, indem sie Kunst als eine Totalität begreifen und mit der Ganzheit Natur analogisieren. In der Metapher des Kunstkörpers findet dieses folgenreiche Konzept eine bündige Formel.
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Wiebke von Häfen: Ludwig Friedrich von Froriep (1779-1847). Ein Weimarer Verleger zwischen Ämtern, Geschäften und Politik. Köln, Weimar 2007.
Die Biographie des Weimarer Verlegers kann in vielerlei Hinsicht als charakteristisch für einen Wissenschaftler und Unternehmer in der Umbruchszeit von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft gelten. Bildungsstreben und die Einbindung in soziale Netzwerke machten aus Froriep einen bekannten Professor der Medizin und geachteten Wissenschaftler seiner Zeit. Er wirkte an der Gründung der Universität Berlin und der Herausbildung einer neuen Wissenschaftskultur in Tübingen mit. Als Schwiegersohn des Verlegers Friedrich Justin Bertuch übernahm er die Leitung des »Landes-Industrie-Comptoirs«, des größten Weimarer Wirtschaftsunternehmens, und gab gemeinsam mit ihm eine frühliberale Tageszeitung heraus. Nach 1819 engagierte sich Froriep im Weimarer Landtag für Reformen im Sinne frühliberaler Gesellschaftsvorstellungen. In Weimar vermittelte er zwischen bürgerlicher und höfischer Welt. Als Ehegatte und Familienvater setzte er sich mit Partnerschaftskonzepten, Wertevermittlung und Geschlechterrollen auseinander.
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Martin Keßler: Johann Gottfried Herder - der Theologe unter den Klassikern. Das Amt des Generalsuperintendenten von Sachsen-Weimar. [Arbeiten zur Kirchengeschichte; Bd. 102]. Berlin, New York 2007.

 
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Klassik Stiftung Weimar, Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" (Hrsg.): Ereignis Weimar. Anna Amalia, Carl August und das Entstehen der Klassik 1757-1807. Ausstellungskatalog. Weimar 2007.

» Man muss Hindernisse wegnehmen, Begriffe aufklären, Beispiele geben, alle Teilnehmer zu interessieren suchen, das ist freylich beschwerlicher als befehlen, indessen die einzige Art (…) zum Zwecke zu gelangen, und nicht Veränderungen wollen sondern verändern.« (Goethe an Carl August am 26.11.1784)

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Mark Napierala: Archive der Kritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung und das Athenaeum. (Jenaer germanistische Forschungen N.F., 22). Heidelberg 2007.
Mit dem Athenaeum hofften die Brüder Schlegel »nach 5-10 Jahren kritische Dictatoren Deutschlands« zu werden und zugleich »die Allgemeine Literatur-Zeitung zu Grunde zu richten«. Ihr Plan ging zwar nicht unmittelbar, aber doch rezeptionsgeschichtlich auf. Das Athenaeum gilt heute als Blueprint der modernen Literaturkritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung, in der sich immerhin die zentralen Tendenzen des Rezensionswesens des 18. Jahrhunderts bündeln, wirkt demgegenüber wie ein Relikt. Die Arbeit zielt darauf ab, diesen Eindruck zurechtzurücken, indem sie beide Journale auf die identische Ausgangsproblematik einer zusehends schwerer zu überblickenden literarischen Produktion bezieht. So erweisen sich die Lösungen des monumentalen Rezensionsorgans nicht als Vorstufe, sondern als punktgenaue Alternative zu denen der grazilen ästhetischen Zeitschrift.
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Klaus Ries: Wort und Tat. Das politische Professorentum der Universität Jena im frühen 19. Jahrhundert. (Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, 20). Stuttgart 2007.
Das politische Professorentum der Universität Jena leistete einen wichtigen Beitrag zur Entstehung des deutschen Liberalismus im frühen 19. Jahrhundert. Der Autor geht den ersten Spuren dieser Entwicklung im akademisch-universitären Bereich nach und zeigt, wie aus Anfängen im Gefolge der Französichen Revolution allmählich bis zum Erlaß der Karlsbader Beschlüsse eine liberal-nationale Bewegung entstand, die bereits Ansätze einer politischen Partei ekennen ließ.
Dabei werden sowohl die wichtigsten Jenaer Professoren von Schiller, Hufeland und Fichte bis Luden, Oken und Fries als auch ihr Verhältnis zu den Studenten und der politischen Öffentlichkeit einer genauen Analyse unterzogen. Die politischen Professoren der Universität Jena lassen sich als Bildungsbürger zwischen Staat und Gesellschaft kennzeichnen und fungierten als wichtige Wegbereiter der Moderne in Deutschland.
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Klaus Ries (Hrsg.): Zwischen Hof und Stadt. Aspekte der kultur- und sozialgeschichtlichen Entwicklung der Residenzstadt Weimar um 1800. Weimar 2007.
Der vorliegende Band beleuchtet verschiedene Aspekte der kultur- und sozialgeschichtlichen Entwicklung der Residenzstadt Weimar um 1800 und fragt, ob und inwieweit Weimar einen eigenen Stadttypus ausprägte, der als einzigartig gelten kann: den Typus einer "Kulturstadt", der den Übergang von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft forcierte.
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[Hain Verlag]