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Publikationen 2005


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Thomas Bach, Olaf Breidbach (Hrsg.): Naturphilosophie nach Schelling. (Schellingiana, 17). Stuttgart-Bad Cannstatt 2005.
Naturphilosophie war nach und mit Schelling Teil einer umfassenden Diskussion um die Bewertung des Naturbildes, eine Bestimmung der Position der Wissenschaften und der Anthropologie. Der Band ist als Handbuch konzipiert, in dem diese verschiedenen, zum Teil kontroversen Positionen zur Naturphilosophie umfassend dargestellt werden. Er erschließt als Autorenlexikon die relevanten Konzeptionen der Naturphilosophie und informiert über die Biographien und die Werke der deutschsprachigen Autoren bis 1860.
Die Artikel zu den einzelnen Autoren (u.a. Hermann Helmholtz, Joseph von Görres, Andreas Röschlaub, Franz Joseph Schelver, Arthur Schopenhauer, Henrik Steffens, Ignaz Paul Vital Troxler) sind von ausgewiesenen Fachleuten verfasst.
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Thomas Bach (Hrsg.): Schelling in Rußland. Die frühen naturphilosophischen Schriften von Daniil Michajloviè Vellanskij (1774-1847). Marburg (Lahn) 2005.
Für die Genese der Naturwissenschaften des 19. Jahrhunderts waren die um 1800 unternommenen Neubestimmungen der einzelnen Wissenschaftsdisziplinen und Wissensgebiete von entscheidender Bedeutung. Zentral war dabei insbesondere die von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775-1854) konzipierte und mit nur geringer zeitlicher Verzögerung breit rezipierte idealistische Naturphilosophie, insofern die einzelnen Wissenschaften sich in ihren methodischen Ansätzen entweder an die Naturphilosophie anlehnten oder von ihr abgrenzten.
Wie das Beispiel Daniil M. Vellanskijs (1774-1847) zeigt, blieb diese Diskussion der Naturphilosophie nur nicht auf Deutschland oder den deutschsprachigen Raum beschränkt, sondern wurde im Jahr 1805 durch Vellanskijs Proljuzija k medicine kak osnovatel'noj nauke (Prolusion zur Medizin als Grundwissenschaft) auch in den russischen Sprachraum eingeführt.
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Markus Bertsch, Johannes Grave (Hrsg.): Räume der Kunst. Blicke auf Goethes Sammlungen. (Ästhetik um 1800, 3). Göttingen 2005.
Anders als das umfangreiche literarische Werk Goethes sind die von ihm zusammengetragenen oder betreuten Sammlungen noch kaum systematisch untersucht worden. Die im Goethehaus verwahrten Graphiken, Zeichnungen, Skulpturen, Münzen, Medaillen, Gemmen und Gemälde, aber auch die Objekte der Mineralogie, Botanik, Osteologie und anderer Wissensgebiete lassen sich in ihrer Vielzahl nur durch Studien zum Sprechen bringen, die Disziplinengrenzen überschreiten. Die versammelten Beiträge eröffnen Wege zum Verständnis einzelner Teilsammlungen. Im Zentrum steht dabei der Kunstbesitz Goethes. Um aber die Spezifik seines Sammelns besser zu erfassen, ergänzen Beiträge zu den naturkundlichen Beständen des Dichters das Spektrum.
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Brady Bowman, Klaus Vieweg (Hrsg.): Johann Friedrich Ernst Kirsten. Grundzüge des neuesten Skepticismus and related writings. Paderborn, München 2005.
Jena scheint wirklich im Reiche der Philosophie ungefähr die Rolle zu spielen, die die Hauptstädte im Reiche der Mode zu spielen pflegen. Immer fängt in der Provinz die neue Mode an getragen zu werden, wenn sie eben in der Hauptstadt durch die neueste verdrängt worden ist ... (F. K. Forberg)

Die versammelten Texte dokumentieren eindrucksvoll die Vielfalt und das kreative Durcheinander im geistigen Leben Jenas um 1800. Sie erscheinen zum ersten Mal in einer vollständigen kommentierten Edition; die Briefe zwischen Schulze und Friedrich Nicolai werden hier erstmalig gedruckt. Neben der Neuedition der Grundzüge des neuesten Skepticismus (1802) von Johann Friedrich Ernst Kirsten ergänzen Kirsten und Wilhelm Traugott Krug sowie Briefe von Friedrich Karl Forberg und Gottlob Ernst Schulze den Blick hinter die Kulissen u.a. der frühen Auseinandersetzungen um die kantische und nachkantische Philosophie.
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Lars Deile, Johanna Sänger (Hrsg.), Ulrike Alberti (Mitarb.): Spannungsreich und freudevoll. Jenaer Festkultur um 1800. Köln, Weimar, Wien 2005.
Höhepunkte des öffentlichen Lebens - so stellen sich die vielfältigen Feste der Universitätsstadt Jena zwischen 1760 und 1840 dar. Dynastische und kirchliche Feierlichkeiten, studentische Vergnügungen und akademische Rituale, Vogelschießen und Vereinsfeste waren willkommene Einschnitte im Alltag der Bürger. Besondere Aufmerksamkeit wird in diesem band den Spannungen zwischen den Beteiligten zuteil. Dabei gehen die Beiträger politischen Konflikten ebenso nach wie aufklärerischen Disziplinierungsbemühungen und Beschränkungen der Restaurationszeit. Darüber hinaus ermöglicht die bandbreite der untersuchten Feste Aussagen zum Wandel vom ständisch geprägten zum Vereinsfest, zu den Handlungsräumen von Frauen, zur Beziehung zwischen Fest und städtischem Raum sowie zur Gelegenheitsdichtung.
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Julia Frindte, Siegrid Westphal (Hrsg.): Handlungsspielräume von Frauen um 1800. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 10). Heidelberg 2005.
Um 1800 gaben weder die aufklärerischen Diskurse eindeutige Geschlechtsidentitäten vor, noch waren Frauen in der sozialen Praxis allein auf den Bereich des Hauses verwiesen. Vielmehr bildeten sie einen selbstverständlichen Teil des kulturellen Lebens und nahmen darin mitunter sogar einen zentralen Platz ein.
   Der vorliegende Band unternimmt es, mit Hilfe des Begriffs Handlungsspielraum verschiedene Bereiche der Gesellschaft um 1800 in den Blick zu nehmen, die bisher noch nicht so intensiv wie beispielsweise die schriftstellerische Tätigkeit von Frauen erforscht worden sind. Die Beiträge aus den Literatur-, Natur-, Geschichts- und Theaterwissenschaften spiegeln die Vielfalt der Handlungsspielräume von Frauen wider und konzentrieren sich besonders auf die Faktoren, die Handlungsspielräume beeinflussen konnten. Auf diese weise wird eine erweiterte Perspektive auf die Art und Weise der Teilhabe von Frauen um 1800 möglich.
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Werner Greiling, Andreas Klinger, Christoph Köhler (Hrsg.): Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Ein Herrscher im Zeitalter der Aufklärung. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, 15). Köln, Weimar, Wien 2005.

Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745-1804) galt seinen Zeitgenossen als »Vertrauter der Gelehrsamkeit«, als »Kenner der Künste und der Wissenschaften« sowie als deren »hoher Gönner und Beförderer«. Obgleich sein Bekanntheitsgrad inzwischen eher gering ist, entgeht auch dem heutigen Betrachter nicht seine Bedeutsamkeit für die Entwicklung von Wissenschaft, Kunst und Kultur.
   Die Beiträge dieses Bandes beleuchten die mannigfachen Facetten des Lebens und Wirkens eines kleinstaatlichen Herrschers um 1800 und rekurrieren dabei ausführlich auf die Themenkomplexe »Herrschaft und Politik«, »Residenz und Hof«, »Bildung. Erziehung und Wissenschaft« sowie »Gotha als Zentrum der Aufklärung«. Dabei wird deutlich, dass Gotha ein eigenständiges politisches und kulturelles Zentrum war, das heute zu Unrecht allzu sehr im Schatten der Nachbarresidenz Weimar steht.
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Hans-Werner Hahn, Dieter Hein (Hrsg.): Bürgerliche Werte um 1800. Entwurf - Vermittlung - Rezeption. Köln, Weimar, Wien 2005.
Die zentrale Rolle, die der Formulierung und Vermittlung bürgerlicher Werte wie Bildung, Arbeit, Selbständigkeit im Übergang zur modernen bürgerlichen Gesellschaft zukam, steht im Blickfeld der hier versammelten Beiträge. Aus verschiedenen Perspektiven wird versucht, die Komplexität des bürgerlichen Wertediskurses in der Epoche um 1800 sowie die Prozesse der Verbreitung und Aneignung zu erschließen. Es geht dabei um die Werte selbst, die bürgerlichen Werteproduzenten, die Vermittlungsinstanzen und schließlich um die Rezipienten und Rezeptionsprozesse. Ferner wird die Bedeutung der Region Weimar-Jena in der Wertediskussion dieser Zeit und des damit verbundenen bürgerlichen Aufbruchs betrachtet.
Deutlicher als bisher in der Forschung dargelegt, zeigen die Beiträge, dass man weder von einem normativen Begriff bürgerlicher Werte noch dem Bild eines feststehenden Wertekanons ausgehen kann, sondern die einzelnen Werte in ihrer Eigenart und ihrer Wirkung auf das sich neu bildende Bürgertum differenzierter beurteilen muss.
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Andrea Heinz, Jutta Heinz, Nikolas Immer (Hrsg.): Ungesellige Geselligkeit. Festschrift für Klaus Manger. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 12). Heidelberg 2005.
In seinem geschichtsphilosophischen Entwurf Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht legt Immanuel Kant der gesamten geschichtlichen Entwicklung der Menschheit einen unauflösbaren Widerspruch zugrunde: Die Natur selbst habe den Menschen mit einer »ungeselligen Geselligkeit« ausge-stattet, die ihn gleichzeitig dazu treibe, sich zu vergesellschaften und zu vereinzeln. Erst aus dem permanenten, spannungsgeladenen Konflikt beider Triebkräfte entstehe die menschliche Kultur; nur auf diesem Wege erreiche die menschliche Gattung ihre Vollkommenheit.
An diesem »Antagonism« haben sich Philosophie, Geschichte und Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart abgearbeitet. Von Anbeginn wurden in diesem Zusammenhang Themen wie Weltbürgertum und Weltkultur, Perfektibilität und Pädagogik, Menschenfreundschaft und Menschenfeindschaft, Gespräch und Gedächtnis mitverhandelt. Dies alles sind auch zentrale Themen der wissenschaftlichen Arbeiten von Klaus Manger sowie des von ihm ins Leben gerufenen und geleiteten Sonderforschungsbereichs »Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800«.
Der vorliegende Band versammelt die Beiträge eines Kolloquiums zum Thema »Ungesellige Geselligkeit«, das im November 2004 zu Ehren von Klaus Mangers 60. Geburtstag in Jena stattfand. Philosophen, Historiker, Kultur- und Wissenschaftshistoriker, Komparatisten und Germanisten vereinten sich dabei zu einem transdisziplinären Dialog.
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Martin Keßler, Volker Leppin (Hrsg.): Johann Gottfried Herder. Aspekte seines Lebenswerks. (Arbeiten zur Kirchengeschichte, 92). Berlin, New York 2005.
Der Band versammelt Beiträge des Kongresses zum 200. Todestag Herders, der im Dezember 2003 in Weimar als gemeinsames Projekt der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen und des Sonderforschungsbereichs 482 "Ereignis Weimar - Jena. Kultur um 1800" stattfand. Die Beiträge stellen unter interdisziplinären Gesichtspunkten (Germanistik, Geschichte, Pädagogik, Philosophie, Romanistik, Theologie) das theologische Schaffen Herders in den Mittelpunkt. Das Themenspektrum reicht dabei von seiner exegetischen Arbeit über die Pantheismusfrage bis hin zu Herders Tätigkeit im Kirchen- und Schulwesen Weimars.
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Klaus Manger: Das Ereignis Weimar-Jena um 1800 aus literaturwissenschaftlicher Sicht. Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse, Bd. 139, H. 5. Stuttgart, Leipzig 2005.
Mit der "Kernzone der deutschen Klassik" wären wir allein auf die Jahre zwischen Goethes und Friedrich Schillers Freundschaftsbund im Jahre 1794 und Schillers Tod 1805, außerdem vorrangig auf diese beiden Autoren gewiesen. Einerseits überschneiden sich jedoch Aufklärungs- und Kklassikepoche, Goethezeit, Klassizismus, Idealismus, Romantik, gerade wenn wir auf die Weimarer Aufklärer und die Jenaer Romantiker blicken. Andererseits sind neben Wieland, Goethe, Herder, Schiller zahlreiche weitere Autorinnen und Autoren, auch Künstler, Musiker, außerdem Ärzte, Juristen, Wissenschaftler, Verleger, sogar ein frühliberaler Unternehmer wie Friedrich Justin Bertuch beteiligt. In den vergangenen Jahren intensiver Forschungen, seit 1998 der Sonderforschungsbereich 482: "Ereignis Weimar - Jena. Kultur um 1800" seine Arbeit aufgenommen hat, haben sich die Vorteile des Ereignisbegriffes als eines gemeinsamen Daches für die Gesamtkonstellation gezeigt, da er den beteiligten Fächern neue Perspektiven für eine innovative, fruchtbare und vor allem disziplinübergreifende Auseinandersetzung mit bisherigen Erklärungsmodellen bietet.
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Klaus Manger, Gottfried Willems (Hrsg.): Schiller im Gespräch der Wissenschaften. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 11). Heidelberg 2005.
Am 9. Mai 2005 jährte sich zum 200. Mal der Todestag Friedrich Schillers. Das Jenaer Studium generale wollte im Wintersemester 2004/05 alle, die sich für den Namenspatron und berühmtesten Professor der Friedrich Schiller Universität interessieren, mit einer Reihe von Vorlesungen in das Gedenkjahr begleiten, die ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie sich das Werk Schillers heute aus der Perspektive verschiedener Wissenschaften darstellt.
In einzelnen Studien setzen sich Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Schillers Werk unter philosophischer, medizinischer, historischer, dramatischer und juristischer Perspektive sowie mit dem Ende der Nationalfigur bei den Schiller-Feiern vor einem halben Jahrhundert auseinander. Bei Schiller-Feiern im 21. Jahrhundert werden keine Glocken mehr geläutet. Doch seine Aktualität erweist sich als staunenswert beständig.
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Gerhard Müller, Thomas Pester (Verf.); Jürgen John, Helmut G. Walther (Hrsg.): Konstitutionalisierung und Universitätsreform: Die Statuten und Gesetze für die Universität Jena von 1817 bis 1821. Teilband 1: Dokumente. [Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena; Bd. 3/IV.1]. 2005.

 
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Katja Regenspurger, Temilo van Zantwijk (Hrsg.): Wissenschaftliche Anthropologie um 1800? Stuttgart 2005.
Acht eng auf einander bezogene Beiträge untersuchen Konzeptionen einer wissenschaftlichen Anthropologie am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Dabei steht der Raum Weimar-Jena im Mittelpunkt, wo Philosophie und Naturforschung den Übergang von Naturgeschichte zur Naturwissenschaft maßgeblich mitgestaltet haben. Die philosophische Bestimmung des Menschen kann sich für Fichte im Anschluß an Kant nicht mehr auf empirische Erkenntnisse stützen: Was der Mensch aus sich machen kann und soll ist für ihn die Frage nach dem richtigen Gebrauch der Freiheit, die nichts mit der natürlichen Existenz des Menschen zu tun hat. Die Frage aber bleibt: Was macht die Natur aus dem Menschen? Besonders Medizin und Psychologie stellen sie mit neuem wissenschaftlichem Anspruch. Die Wissenschaft vom Menschen ist als krönender Abschluß einer allgemeinen Wissenschaft des Lebens gedacht. Im Ringen um die Bestimmung einer neuen Disziplin wird der Anthropologiebegriff einer der aspektreichsten Analysen unterzogen, die er je erfahren hat.
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Julia A. Schmidt-Funke: Auf dem Weg in die Bürgergesellschaft. Die politische Publizistik des Weimarer Verlegers Friedrich Justin Bertuch. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, Bd. 16). Köln, Weimar, Wien: 2005.
Das Wirken des Verlegers Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) fällt in eine Umbruchszeit, in der sich tiefgreifende Veränderungen der Lebensverhältnisse vollzogen. Ihm gelang in dieser Zeit ein eindrucksvoller Aufstieg zu einem erfolgreichen Großunternehmer, der in seinem Verlag mit angeschlossener Druckerei zahlreiche Angestellte beschäftigte. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Wieland, Goethe Herder und Schiller war Bertuch als einflussreicher Herausgeber tätig. Durch sein Engagement und mit Hilfe seiner vielgelesenen Periodika verlieh er der kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung auf städtischer und nationaler Ebene bedeutende Impulse. In dieser detailreichen biographischen Studie werden seine Ambitionen und Möglichkeiten ergründet.
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Reinhard Wegner (Hrsg.): Kunst als Wissenschaft. Carl Ludwig Fernow - ein Begründer der Kunstgeschichte. (Ästhetik um 1800, 2). Göttingen 2005.
Carl Ludwig Fernow (1765-1808) kehrte 1803 von einem ertragreichen mehrjährigen Aufenthalt in Rom zurück, um dem Ruf an die Jenaer Universität zu folgen. Hier befasste er sich mit Goethes Aktivitäten im Bereich der bildenden Kunst. Fernows kurze Lehrtätigkeit initiierte die Verankerung der Kunstgeschichte als wissenschaftliche Disziplin an der Universität.
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