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Publikationen 2003


 
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Joachim Berger: Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739-1807). Denk- und Handlungsräume einer 'aufgeklärten' Herzogin. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 4). Heidelberg 2003.
Im Alter von 16 Jahren kam die Braunschweiger Prinzessin Anna Amalia (1739-1807) nach Weimar. Kurz darauf wurde die noch unmündige Tochter zweifache Mutter, Witwe, Vorsteherin des Hofes und Landesregentin. Diese Biographie zeigt die Konflikte zwischen Anna Amalias persönlichen Interessen und den zeitgenössischen Erwartungen an eine Fürstin des Hochadels. Damit leuchtet sie die Denk- und Handlungsräume einer als 'aufgeklärt' geltenden Herzogin aus. Im wechselvollen Lebenslauf Anna Amalias verweben sich Künste, Geselligkeit, Reformpolitik, Pädagogik und Bildungsreisen, die Signa des 'aufgeklärten' 18. Jahrhunderts. Auf einer breiten Quellenbasis korrigiert die Biographie nicht nur festgefügte Legenden zum deutschen 'Erinnerungsort' Weimar. Sie verknüpft zudem die Kulturgeschichte der 'Weimarer Klassik' mit der Hofforschung und der Geschlechtergeschichte der Aufklärung. Mit einer darstellerischen Trennung des Lebenslaufs in einzelne 'Rollen' erschließt die Studie der historischen Biographik auch methodisch neue Wege.
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Dietrich Briesemeister, Harald Wentzlaff-Eggebert (Hrsg.): Von Spanien nach Deutschland und Weimar-Jena. Verdichtung der Kulturbeziehungen in der Goethezeit. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 3). Heidelberg 2003.
Die im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" stehenden interdisziplinären Beiträge deutscher und spanischer Spezialisten aus Germanistik, Hispanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Ideengeschichte und Komparatistik untersuchen den deutsch-spanischen Kulturtransfer, das Spanienbild und die Aufnahme spanischer Literatur vor allem im Weimar der Goethezeit (1775-1832). Im Mittelpunkt stehen bisher wenig beachtete Aspekte der Kulturvermittlung, Autoren und Werke, wie etwa Carl F. Bahrdts 'spanischer Roman' "Álvaro und Ximenes", eine Reihe deutscher Übersetzungen von Quevedos Buscón und Bertuchs Beschäftigung mit den Fabeln Iriartes.
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Andrea Heinz (Hrsg.): Der Teutsche Merkur - die erste deutsche Kulturzeitschrift? (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 2). Heidelberg 2003.
Der Teutsche Merkur (1773-1810) war eine der erfolgreichsten Zeitschriften der Aufklärung und wurde vom Herausgeber Christoph Martin Wieland als Kulturzeitschrift konzipiert, in der alle Gebiete des menschlichen Wissens vertreten sein sollten. Der vorliegende Sammelband versucht diesem umfassenden Konzept durch einen interdisziplinären, kulturwissenschaftlichen Zugang gerecht zu werden. Er enthält Beiträge zur Programmatik des Teutschen Merkurs, zur Einordnung als Kulturzeitschrift oder Nationaljournal, zur Selbstverlagsidee und zum Lesepublikum. Ausgewählte Bereiche des Zeitschriften-spektrums wie schöne Literatur, Physiognomik, Reisebeschreibung, Theologie, Philosophie, Geognosie und Debatten zur "Sittlichkeit des Luxus" werden eingehend untersucht.
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Klaus Manger (Hrsg.): Goethe und die Weltkultur. (Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800: Ästhetische Forschungen, 1). Heidelberg 2003.
Im Ereignisraum von Weimar und Jena lässt sich ausgangs des 18. Jahrhunderts eine unvergleichliche Kulturverdichtung beobachten. Darin nimmt Goethes Werk dank seiner Vielseitigkeit eine Sonderstellung ein. Wer heute nach Goethe und der Weltkultur fragt, darf weder den literarischen und hier höchst gattungsdifferenzierten, noch den wissenschaftlichen, noch den politischen Goethe vernachlässigen. Der Band, der das wissenschaftliche Kolloquium des Sonderforschungsbereichs dokumentiert, sammelt die Beiträge unter den Schwerpunkten, die besonders Goethes Experimentalkultur, die von ihm aufgenommenen Kulturtraditionen sowie die politische Kultur berücksichtigen. Welche Denktraditionen, Strömungen, Entwicklungen haben bei ihm Spuren hinterlassen? In welcher Wirkungstiefe sind sie zu beobachten? Ihre Anverwandlung und Veranschaulichung prägten das kulturelle Gedächtnis um 1800. Als eine Art Motto gilt Goethes Monostichon: »Blumen reicht die natur, es windet die Kunst sie zum Kranze«.
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abb2003-dva
Horst Neuper (Hrsg.), Katarina Kühn, Matthias Müller (Mitarb.): Das Vorlesungsangebot an der Universität Jena von 1749 bis 1854. Teil I/II. Weimar 2003.
Die vorliegende Zusammenstellung des Vorlesungsangebots an der Universität Jena aus den Jahren 1749 bis 1854 ist ein Auszug aus einer Datenbank, die im Rahmen des durch die DFG geförderten Sonderforschungsbereichs 482 "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" von den Teilprojekten D1 und E2 zunächst für eine strukturgeschichtliche Auswertung des naturwissenschaftlichen und naturphilosophischen Lehrangebots der Universität Jena im Zeitraum 1785 bis 1807 angelegt, dann aber unter der Leitung von Horst Neuper auf das gesamte Lehrangebot ausgeweitet wurde. Sie bietet einen ersten und einfachen Zugang zu den in diesem Zeitraum jeweils zu Semesterbeginn angekündigten Veranstaltungen, wobei trotz intensiver Nachforschungen für acht Sommer- bzw. Wintersemester (1757/58, 1758, 1759, 1760, 1760/61, 1762, 1762/63, 1764/65) weder lateinische noch deutsche Vorlesungsverzeichnisse nachgewiesen werden konnten, so dass diese Semester in der vorliegenden Ausgabe fehlen. Als Materialienband konzipiert, gibt der Band in pragmatischer Form einen Überblick über die öffentlich angezeigten Veranstaltungen an der Universität Jena.
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Klaus Vieweg, Brady Bowman (Hrsg.): Wissen und Begründung. Die Skeptizismus-Debatte um 1800 im Kontext neuzeitlicher Wissenskonzeptionen. (Kritisches Jahrbuch der Philosophie, 8). Würzburg 2003.
Ohne die Bestimmung des wahren Verhältnisses des Skeptizismus zur Philosophie und ohne die Einsicht, daß mit jeder wahren Philosophie der Skeptizismus selbst aufs innigste eins ist und daß es also eine Philosophie gibt, die weder Skeptizismus noch Dogmatismus und also beides zugleich ist, können alle die Geschichten und Erzählungen und neuen Auflagen des Skeptizismus zu nichts führen.
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