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Abgeschlossene Forschungsprojekte 2006 bis 2010


2010

The European Appropriation of Chinese Natur

Laufzeit: 01/2009-12/2010

Fördernde Institution: DAAD

SFB 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" Projekte der 4. Antragsphase (01.07.2007-30.06.2010) des Ernst-Haeckel-Hauses:

Der Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" will die Großkonfiguration, in der sich Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik überlagern, aus historischer, ästhetischer, naturwissenschaftlicher Sicht und in ihrer Gesamtheit neu bestimmen. Mit Hilfe der Beschreibungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Kulturbegriffs sowie dem auf die Gesamtkonstellation zielenden Forschungskonzept "Ereignis" soll in enger Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften die bisher vor allem aus der biographischen Verortung einzelner Protagonisten erschlossene Kulturbedeutung Weimar-Jenas um 1800 inhaltlich näher bestimmt werden. Dabei steht in den Teilbereichen D und E das Problem der Neustrukturierung der Wissenschaften im Vordergrund des Interesses. Projekte der 4. Antragsphase (01.07.2007-30.06.2010) des Ernst-Haeckel-Hauses: D - Orte der Wissenschaftskultur, E - Naturgeschichte und Spekulation, Fördernde Institution: DFG

2009

Trilaterale Forschungskonferenzen

Projektleiter: Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach

Laufzeit: 2006-2009

Fördernde Institution: DFG

Das Geschäft mit dem Wissen - Lorenz Oken und die ISIS. Kommerzialisierung, Politisierung und Popularisierung.

Projektleiter: Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach & PD Dr. Klaus Ries

Laufzeit: 07/2006-06/2009

Fördernde Institution: DFG

"Raumanschauung: Mathematik - Technik - Kunst. Die Darstellung und Wahrnehmung von Raum im 18. und 19. Jahrhundert."

Projektleiter: Prof. Olaf Breidbach & Prof. Dr. Reinhard Wegner

Laufzeit:

Fördernde Institution: Ernst Abbe-Stiftung

2007

SFB 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" Projekte der 3. Antragsphase (01.07.2004-30.06.2007) des Ernst-Haeckel-Hauses:

Der Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" will die Großkonfiguration, in der sich Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik überlagern, aus historischer, ästhetischer, naturwissenschaftlicher Sicht und in ihrer Gesamtheit neu bestimmen. Mit Hilfe der Beschreibungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Kulturbegriffs sowie dem auf die Gesamtkonstellation zielenden Forschungskonzept "Ereignis" soll in enger Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften die bisher vor allem aus der biographischen Verortung einzelner Protagonisten erschlossene Kulturbedeutung Weimar-Jenas um 1800 inhaltlich näher bestimmt werden. Dabei steht in den Teilbereichen D und E das Problem der Neustrukturierung der Wissenschaften im Vordergrund des Interesses.

Projekte der 3. Antragsphase (01.07.2004-30.06.2007) des Ernst-Haeckel-Hauses: D - Orte der Wissenschaftskultur, E - Naturgeschichte und Spekulation, Fördernde Institution: DFG

2006

Evolution ohne Genetik - Alternativtheorien in der Evolutionsbiologie des 20. Jahrhunderts

Projektleiter: Prof. Olaf Breidbach & Dr. Uwe Hoßfeld, Mitarbeiter: Dr. G. Levit & Dipl. Biol. Kay Meister, Laufzeit: 10/2002-10/2006, Fördernde Institution: DFG

Jedes Land und jeder einzelne Zweig der Biologie hatte während der Übernahme des Darwinismus seine Eigenheiten und Spezifika entwickelt, die sich zum Teil hemmend, zum Teil fördernd, auf die jeweilige nationale wissenschaftliche Entwicklung der Naturwissenschaften auswirkten. In Deutschland waren in der Folge von Darwins Origin of Species (1859) neben einigen darwinistischen Konzepten auch zahlreiche Alternativtheorien in den Biowissenschaften aufgekommen, die versuchten, Evolutionserscheinungen mit Hilfe von neuen naturgeschichtlichen Prinzipien etc. zu erklären. Nachfolgend sollen in einem ausgewählten Zeitabschnitt (um 1900 bis zur Blütezeit des synthetischen Darwinismus 1950-1960er Jahre) die wichtigsten alternativen Evolutionstheorien nach Entstehung, Inhalt, Wirkung und Verbreitung untersucht werden. Die Analyse soll dabei zunächst auf den deutschen Sprachraum eingegrenzt werden, da es hierzu bisher keine umfassende Darstellung gibt. Über bisher existierende Beschreibungen hinaus, soll zudem in der vorliegenden Studie auf die Methodendiskussion in der Evolutionsbiologie im 20. Jahrhundert focussiert werden.

Wissenschaftspopularisierung in Deutschland und ihre Vermittler, eine Analyse zum populärwissenschaftlichen Umfeld Haeckels.

Projektleiter: Prof. Olaf Breidbach, Mitarbeiter: Dipl. Biol. Rosemarie Nöthlich, Laufzeit: 01.04.2003 - 31.03.2006, Fördernde Institution: DFG

Im endenden 19. Jahrhundert entstand - getragen durch naturwissenschaftliche Vereine und Lesekreise, über öffentlich zugängliche Museen, Bibliotheken und zoologische Gärten eine regelrechte Popularkultur der Naturwissenschaften mit einer zum Teil auch direkt weltanschaulichen Ausrichtung. Zentrale Bedeutung hierin hatte die Evolutionslehre Darwins, die propagiert über den Jenaer Zoologen Ernst Haeckel (1834-1919) im deutschen Sprachraum bis in die Bereichen von Philosophie, Religion, Literatur und Design diskutiert und dort auch umgesetzt wurde. Dabei wirkte der Jenenser Zoologen Haeckel nicht allein durch seine eigenen publizistisch zum Teil äußerst erfolgreichen Arbeiten, er war vielmehr von einem ganzen Kreis von Popularisatoren aus unterschiedlichen sozialen Kontexten umgeben. Neben dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861-1939) waren dessen wichtigste Vertreter der Verleger Wilhelm Breitenbach (1856-1937) und der Zoologen Walter May (1868-1926). Diese Popularisatoren bedienten unterschiedliche "Rezeptionsgruppen". Das Projekt soll in einer vergleichenden Analyse die Verzahnung und die Abgrenzung dieser Rezeptionskreise darstellen und darin die Konturen einer Popularkultur der Naturwissenschaften nachzeichnen. Dabei gilt es zu analysieren, inwieweit in dieser Transformation des Haeckelschen Biologismus für die einzelnen Gruppen spezifische Akzentuierungen in der Vermittlung von evolutionsbiologischem Wissen und in der Diskussion der weltanschaulichen Unterfütterung der Haeckelschen Lehren festzustellen sind. Es interessiert hierbei, inwieweit die Popularisatoren Haeckel nutzten, um naturwissenschaftliche Bildung zu propagieren oder aber das Interesse an den Naturwissenschaften nutzten, um die Haeckelsche Lehre zu verbreiten. Dabei wird es der Archivbestand zu Haeckel und seinem Umfeld ermöglichen, eine exemplarische Studie zur Popularisierung der Naturwissenschaften um 1900 bis zum Beginn der 1930er Jahre vorzulegen.