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Abgeschlossene Forschungsprojekte 2001-2005


2004

SFB 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" Projekte der 2. Antragsphase (01.07.2001-30.06.2004) des Ernst-Haeckel-Hauses:

Der Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" will die Großkonfiguration, in der sich Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik überlagern, aus historischer, ästhetischer, naturwissenschaftlicher Sicht und in ihrer Gesamtheit neu bestimmen. Mit Hilfe der Beschreibungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Kulturbegriffs sowie dem auf die Gesamtkonstellation zielenden Forschungskonzept "Ereignis" soll in enger Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften die bisher vor allem aus der biographischen Verortung einzelner Protagonisten erschlossene Kulturbedeutung Weimar-Jenas um 1800 inhaltlich näher bestimmt werden. Dabei steht in den Teilbereichen D und E das Problem der Neustrukturierung der Wissenschaften im Vordergrund des Interesses.

Projekte der 2. Antragsphase (01.07.2001-30.06.2004) des Ernst-Haeckel-Hauses:

D - Orte der Wissenschaftskultur

Teilprojekt D1: "Strukturen der Naturforschung in Jena"

E - Naturgeschichte und Spekulation

Teilprojekt E1: "Empirische Psychologie und Anthropologie"

Teilprojekt E2: "Empirie versus Spekulation"

Teilprojekt E3: "Jenaer Medizin um 1800"

Fördernde Institution: DFG

Ernst Haeckel (1834-1919) - Wilhelm Bölsche (1861-1939): Briefwechsel (1891-1919)

Kurzbeschreibung:

In einer Monographie soll der gesamte Bestand der Korrespondenz Haeckel - Bölsche dokumentiert werden. Die Edition dieses Briefwechsels ist Teil eines gemeinsamen Forschungsvorhabens des Institutes für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik der Universität Jena und des Institutes für Philosophie der TU Darmstadt, das der interdisziplinären Erforschung der Wissenschaftspopularisierung und der Bölsche-Rezeption vom Wilhelminischen Zeitalter bis zum Beginn des 2. Weltkrieges dient.

Der Zoologe und Darwinist Ernst Haeckel sowie der Romancier und naturwissenschaftliche Volksschriftsteller Wilhelm Bölsche, der meist gelesene populärwissenschaftliche Autor dieser Zeit, haben an der Präsentation der Naturwissenschaften als Leitwissenschaft des Deutschen Kaiserreiches erheblichen Anteil. Mit ihren populärwissenschaftlichen Schriften (z.B. Haeckel 1868: Natürliche Schöpfungsgeschichte; 1899: Die Welträtsel; Bölsche 1898: Liebesleben in der Natur) erlangten sie beachtlichen Einfluß auf die Volksbildung.

Der für Wissenschafts- und Kulturhistoriker aufschlußreiche Briefwechsel umfasst ca. 400 Briefe, Post- und Ansichtskarten beider sowie persönliche Aufzeichnungen Bölsches. Diese Quellen dokumentieren ihren Gedankenaustausch über Ästhetik, philosophische wie naturwissenschaftliche Sachverhalte, spiegeln das besondere persönliche Verhältnis beider wieder und ergänzen das Wissen über das kulturelle Gepräge um 1900, das durch Haeckel und Bölsche entscheidende Impulse erfuhr. Er bietet Einblick in die Problematik von Spezialforschung und deren populärwissenschaftlicher Vermittlung, wobei es Bölsche im Laufe der Zeit erstmals gelang, den Naturforscher wie die Naturwissenschaften in der zeitgenössischen Kultur als allgemein anerkannte "Selbstverständlichkeit" zu verankern.

Laufzeit: 1.4.2001-31.3.2004

Fördernde Institution: DFG

2002

TheorieLabor "Forschungsstelle für Strukturdynamik und Systemevolution"

Kurzbeschreibung:

Die Arbeitsschwerpunkte des TheorieLabors befassen sich mit der Theorie komplexer adaptiver Systeme; der Modellierung einer globalen Dynamik interagierender Teilsysteme mit Anwendungen in den Bereichen Neurobiologie, Ökologie, Chemie und Ökonomie; der Evolution künstlicher neuronaler Systeme und Lernprozesse mit Anwendungen für neuartige Meß- und Diagnoseinstrumente im medizinischen Bereich, sowie der Kontrolle und Optimierung dynamischer Prozesse in dem Bereich der situierten Robotik und der medialen Simulation. Weiterhin werden mathematische Konzepte und Methoden für den Transfer, die Analyse und die Evaluation von hochdimensionalen dynamischen Mustern mit Anwendungen z. B. in den Bereichen Medizintechnik, Data Mining, Bildinterpretation erstellt.

Abschluss:: 12/2002

Fördernde Institution: TMWFK

2001

SFB 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" Projekte der 1. Antragsphase (01.07.1998-30.06.2001) des Ernst-Haeckel-Hauses:

Der Sonderforschungsbereich 482 "Ereignis Weimar-Jena - Kultur um 1800" will die Großkonfiguration, in der sich Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik überlagern, aus historischer, ästhetischer, naturwissenschaftlicher Sicht und in ihrer Gesamtheit neu bestimmen. Mit Hilfe der Beschreibungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Kulturbegriffs sowie dem auf die Gesamtkonstellation zielenden Forschungskonzept "Ereignis" soll in enger Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften die bisher vor allem aus der biographischen Verortung einzelner Protagonisten erschlossene Kulturbedeutung Weimar-Jenas um 1800 inhaltlich näher bestimmt werden. Dabei steht in den Teilbereichen D und E das Problem der Neustrukturierung der Wissenschaften im Vordergrund des Interesses.

Projekte der 1. Antragsphase (01.07.1998-30.06.2001) des Ernst-Haeckel-Hauses:

D - Orte der Wissenschaftskultur

Teilprojekt D1: "Strukturen der Naturforschung in Jena"

E - Naturgeschichte und Spekulation

Teilprojekt E1: "Empirische Psychologie und Anthropologie"

Teilprojekt E2: "Empirie versus Spekulation"

Fördernde Institution: DFG

"Automatisierte Auswertung des EEGs zur Früherkennung eines drohenden plötzlichen Säuglingstodes - Soft- und Hardwareentwicklung"

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen des Verbundprojektes konnte erfolgreich ein Zusammenhang zwischen Störungen der Atemregulation und Anomalien im EEG nachgewiesen werden.

Die bisherigen Untersuchungen bezogen sich auf die Erstellung von Normalwerten der Entwicklung des frühkindlichen EEGs und die Abweichungen bei Anomalien und Entwicklungsstörungen.

Ziel des Projektes war die Klassifikation von Risikogruppen bei Neonaten anhand des EEG-Spektrums. Dabei kann für einen entsprechenden Analyseansatz auf einen Pool von 2099 EEG-Registrierungen zurückgegriffen werden, die auch klinisch dokumentiert sind. Die Klassifikation des Datenraums fokussiert sich dabei auf die Analyse der relativen Charakteristika der Alpha und Theta Bänder. Durch Zuordnung weiterer Relativwerte soll die Klassifikation von Entwicklungsstörungen erweitert werden und insbesondere signifikante Beziehungen zwischen frühen EEG Anomalien und späteren massiven Hirnfunktionsstörungen aufgezeigt werden.

Laufzeit: 1.5.1999 - 30.4.2001

Fördernde Institution: TMWFK